Charakteristik von Gneis

Gneis ist eine der größten und zugleich wichtigsten Gruppen des metamorphen Gesteins. Im Mineralbestand dieses Gesteins treten immer Feldspaten und Quarz auf, die in Regel von Glimmern, seltener von Amphibolen begleitet werden. Abhängig von den (dominierenden oder seltenen) Bestandteilen werden Gneis spezielle Bezeichnungen verliehen wie z.B. Oligoklasgneis, Biotitgneis, Hornblendgneis. Gneis kommt in Polen u.a. in den Sudeten, im Isergebirge, Eulengebirge, Glatzer Schneegebirge in der Westtatra vor. Anwendung: Gneis als Gesteinskörnung findet breite Anwendung im Straßen- und Bahnbau. Gneisgemische und Schotter sind ein hervorragendes verdichtendes Material, das mit Erfolg in Haupt- und Nebenunterbauten der Hauptverkehrsadern mit viel Verkehr genutzt werden. Das Gestein aus unserem Steinbruch findet beim Bau von Autobahnen und Schnellstraßen (A4 und A1 in der Woiwodschaft Schlesien), als auch in der Gartenarchitektur Anwendung. Gneis sieht beeindruckend in Steingärten und Wassergärten aus. Es kann mit Erfolg beim Bau von Plätzen, Gehwegen und Radwegen genutzt werden. Splitt als gebrochener Stein kann im Straßenbau (Asphaltbeton, Mineral- und Asphaltgemische) für Abrieb-, Binde- und Ausgleichsschichten sowie im Bauwesen (Betonherstellung für B50) verwendet werden. Dank seiner charakteristischen Struktur und Textur (graue, leicht schimmernde Färbung, ansprechende Schichtenstruktur im Querschnitt) findet Gneis Anwendung in der Gartenarchitektur. Es sieht beeindruckend in Stein- und Wassergärten aus. Gneis kann man in Form von natürlichen Steinplatten bekommen, mit denen Terrassen und Fußwege verlegt werden können. Aus den Platten kann man auch Wasserkaskaden und natürliche Treppen in Steingärten bauen.
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